Am vergangenen Freitag, dem 27. Februar 2026, präsentierte die MRG Münchner Raumentwicklungsgesellschaft mbH einen Meilenstein: die ersten fertigen Wohnungen in den ehemaligen Bettenhäusern der Klinik Schwabing. Bürgermeisterin Verena Dietl besuchte die Baustelle im Rahmen eines exklusiven Fototermins und ließ sich gemeinsam mit Vertretern des Kommunalreferates von Helga Engel, Leiterin der Projektentwicklung bei der MRG, durch das Gebäude führen.
Hohe Flure, viel Licht und minimalistische Grundrisse: Bis 2029 entstehen in den ehemaligen Bettenhäusern 1 bis 3 der Schwabinger Klinik 210 moderne Wohnungen, die vorrangig Pflegekräften der München Klinik und des Münchenstifts als Dienstwohnungen zur Verfügung gestellt werden. Ende März 2026 übergibt die MRG die ersten 65 Einheiten in Haus 2 offiziell an das Kommunalreferat – bis dahin dürften auch die letzten Arbeiten abgeschlossen sein. Doch längst ist sichtbar, was das Projekt so besonders macht: die einzigartige Kombination von denkmalgeschütztem Bestand, modernem Wohnkomfort und urbaner Lebensqualität – in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz.

Herausforderung erfolgreich gemeistert
Die Sanierung der historischen Bettenhäuser, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts von Robert Schachner, stellte eine große Herausforderung dar: Brüchige Stahlbetonbinder, aufwändige Doppelfensteranlagen und die originale innere Struktur mit weitläufigen Fluren und Treppenhäusern wollten behutsam und zugleich modernen Anforderungen entsprechend saniert und umgebaut werden. Durch intensive Abstimmungen zwischen den städtischen Referaten und mithilfe technisch innovativer Lösungen entstanden unter Erhalt stilprägender Baudetails individuelle Wohntypen – vom 1-Zimmer-Apartment bis zur 4-Zimmer-Familienwohnung. Gefördert wurde das Projekt durch die Regierung von Oberbayern sowie durch Förderdarlehen.
Historischer Charme trifft auf moderne Nutzung
Neben Haus 2 wird unter Leitung der MRG derzeit auch Haus 1 umgebaut. Ein drittes Bettenhaus (Haus 3) hat die München Klinik ebenfalls bereits zur Sanierung übergeben. Weiter nördlich auf dem Arial befindet sich zudem Haus 9 mit 45, das revitalisiert wird und künftig unter anderem die „Schule für Kranke“, eine Kita und ein „Zentrum für Projektarbeit“ beherbergen soll. Es tut sich also einiges im Hinblick auf die Zukunft der Klinikbauten und die Entwicklung des neuen Gesundheitscampus in Schwabing.
Hohe Aufenthaltsqualität
Helga Engel freut sich, dass der wertvolle Bestand auf diese Weise einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt wird – und das mit enormem Mehrwert: „Die sanierten Bettenhäuser spiegeln den fortschrittlichen Geist des einstigen Krankenhauses wider – eingebettet in eine weitläufige Grünanlage mit altem Baumbestand, die weitgehend erhalten bleiben konnte“, erklärt sie. „Schon in den nächsten Monaten werden die ersten Pflegekräfte von München Klinik und Münchenstift hier einziehen, das Areal beleben und – aller Voraussicht nach – die hohe Wohnqualität im Quartier genießen.“
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